Wissenswertes Oman

Wissenswertes über das Sultanat Oman

Willkommen im Sultanat Oman – mit seinen faszinierenden Kontrasten von Wüsten, Bergen und Stränden sowie allen Annehmlichkeiten einer modernen Metropole. Dank seiner vielfältigen, natürlichen Schönheit und seinem farbenfrohen Kulturerbe bietet der Oman zahlreiche Gelegenheiten zum Erkunden und Entdecken. Musandam im Norden bietet majestätische Fjorde, während der Süden mit unberührten Sandstränden, grossartigen Wüsten, zerklüfteten Bergen und üppigen Oasen auf Sie wartet. Oman ist stolz auf sein reiches kulturelles und archäologisches Erbe, das auf Hunderte Jahre des Handels und ausländischer Einflüsse zurückblickt.

EINREISE: Schweizer Bürger benötigen einen mind. 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültigen Reisepass (Achtung: Kein Sichtvermerk von Israel)

VISUM: Das Oman e-Visa muss online max. 1 Monat vor Einreise eingeholt werden (Kosten: Bis zu einem Aufenthalt von 10Tagen OMR 5.–, bei mehr als 10 Tagen OMR 20.– pro Person). Auf Wunsch holen wir das Visum für Sie ein (CHF 60.– bzw. CHF 90.– pro Person inkl. Visagebühr)

IMPFUNGEN: Keine vorgeschrieben

ZEITUNTERSCHIED: +2 Stunden (Sommer), +3 Stunden (Winter)

WÄHRUNG: Omani Rial (CHF 1.– = OMR 0,42, Stand Okt. 20)

ISLAMISCHE FEIERTAGE: Fastenmonat Ramadan ca. 05.05. –04.06.19, Eid al-Fitr 04.06. – 05.06.19,Eid al-Adha 11.08. – 15.08.19

SPRACHE: Arabisch, Englisch ist weit verbreitet

RELIGION: 75% islamische Ibaditen, 25% Sunniten, Schiiten und Hindus

HAUPTSTADT: Muscat

EINWOHNER: Ca. 5 Millionen

FLÄCHE: 309‘500 km (ca. 7-mal so gross wie die Schweiz)

POLITISCHES SYSTEM: Absolute Monarchie (Sultanat)

REISEZEIT: Im Juni und Juli ist es besonders heiss. Die Niederschlagsmenge ist regionalverschieden, in Salalah kommen zwischen Juni und September leichte Monsunregen vor. Die beste Reisezeit ist vom September bis April.

LAND & LEUTE: Nach der Legende des Seefahrers Sindbad hat sich der Oman seine altertümliche Atmosphäre erhalten. Angereichert mit Luxushotels, unberührten Stränden und bunten Märkten bietet dieses Land dem Besucher ein Erlebnis aus 1001Nacht. Lassen Sie Ihren Gedanken freien Lauf beim Besuch der fünftgrössten Moschee der Welt, oder bestaunen Sie das überraschend grüne Salalah im Süden des Landes. Durchwandern Sie die unendlichen Weiten des «Leeren Viertels», der grössten Wüste der Welt, oder bewundern Sie die nördliche Enklave Musandam.

SITTEN & GEBRÄUCHE: Zur Begrüssung gibt man sich die Hand. Frauen sollten zu freizügige Kleider vermeiden. Man sollte in der Öffentlichkeitkeine Shorts tragen und aus Höflichkeit auch nicht rauchen.

ALKOHOL: Darf nur in Spezialgeschäften, luxuriöseren Restaurants und Hotels mit der entsprechenden Lizenz ausgeschenkt oder verkauft werden. An wichtigen religiösen Feiertagen und während des Fastenmonats Ramadan gilt auch dort ein Alkoholverbot.

Der Name Maskat (engl.: Muscat) bedeutet Ort des Fallens, womit die steil abfallenden Berge gemeint sein könnten. Am Hafen von Muscat fallen nämlich schwarze Felswände direkt ins Meer ab und verhindern das Wachstum der Stadt. Somit kann Muscat sich als kleinste Hauptstadt der Welt rühmen. Das gebirgige Muscat strahlt eine altertümliche Atmosphäre aus mit seinen vielen steilen und engen Gässchen und den omanischen Häusern, deren Architektur eine Mischung aus arabischem, indischem und portugiesischem Baustil darstellt.

Die Wahiba Sands Wüste ist bekannt für ihre steilen Dünen und spitzen Gebirgskämme. Sie ist zwar eine relativ kleine Wüste – die Ost-West-Ausdehnung beträgt nur 80 km, vom Norden bis an die Küste des Indischen Ozeans sind es 160 km. Dennoch fanden Wissenschaftler bei einer dreimonatigen Expedition heraus, dass die Wahiba in Flora und Fauna den grossen Wüsten dieser Erde in nichts nachsteht. Die Lage am Meer beschert ihr so viel Feuchtigkeit – besonders in den frühen Morgenstunden ist alles nass vom Tau -, dass sogar vereinzelt Bäume und Gräser wachsen. Diese bieten seltenen Echsen und anderen Tieren einen Lebensraum.

Die Rub Al Khali gehört bis heute zu den unzugänglichsten Gebieten der Erde. In der Antike durchquerten Weihrauchkarawanen diese Wüste und liessen reiche Handelsposten entstehen, von denen heute jedoch nur noch wenige Spuren zu sehen sind.

Wadis sind Täler oder Flussläufe. Sie können nur wenige Meter breite, unpassierbare Täler oder flache kilometerlange Flussbeete sein. Sie können dauerhaft Wasser führen oder auch Trockengebiete sein, die bei extrem seltenen Unwettern grossflächig unter Wasser stehen. Eine weitere ihrer Eigenschaften ist, dass sie zwar häufig trocken erscheinen, dies aber nicht sind. Das Wasser fliesst im porösen Karstgestein im Untergrund und gelangt je nach vorhandener Wassermenge an den unterschiedlichsten Stellen an die Oberfläche. Bäume und Palmen sind Indizien für solche unterirdischen Ströme.

Nizwa ist das religiöse Zentrum Omans: Hier traten die Julandi-Könige zum Islam über. Lehrte man als erstes den Ibadismus, fand die Wahl des ersten ibaditischen Imam statt. 1970 gab es Überlegungen, Nizwa zur Landeshauptstadt zu machen. Daraus wurde zwar nichts, aber viele Omanis betrachten Nizwa zumindest als zweite Hauptstadt. Beherrscht wird das Bild der ge-schichtsträchtigen Oase von der blau-goldenen Kuppel der Sultan-Qaboos-Moschee und dem danebenstehenden Festungsturm. Direkt an die Festung schliesst sich der Souk an, bekannt vor allem wegen seiner vielen Silberschmiede. Kaum irgendwo sonst gibt es eine so grosse Aus-wahl an Ringen, Amuletten oder Krummdolchen wie hier. Verkauft werden auch Töpferwaren aus Bahla und Rosenwasser; in einem Geschäft kann man sich sogar aus frischen Bohnen und Kardamon seine ganz persönliche Kaffeemischung mahlen lassen.

Viele Jahrhunderte lang war die Hafenstadt Sur mit 50‘000 Einwohnern wichtigster omanischer Seehafen für den Ostafrika-Handel. Gleichzeitig gilt die Stadt auch als bedeutendstes Zentrum des traditionellen Bootsbaus. In vielen Werften werden die typisch arabischen Holzschiffe (Dhows) noch heute in feinster Handarbeit gefertigt. Die Einheimischen benutzen sie für den Fischfang und für Warentransporte.
Bis zur Ankunft der Portugiesen wurden die Boote von den arabischen Schiffbauern ohne Verwendung von Leim und Nägeln, mit Garn gewonnen aus Palmfasen genäht. Diese Methode kam seit dem 16. Jahrhundert immer weniger zur Anwendung. Heute ist die Dhow-Werft in Sur im ganzen Oman die letzte ihrer Art. Damit dieses alte Kunstwerk bewahrt wird, hat Sultan Qaboos in den vergangenen Jahren verschiedentlich traditionelle Dhows in Auftrag gegeben.

Salalah, auch liebevoll “Karibik des Ostens” genannt, ist die südlichste und grünste Region des Omans. Im Westen Salalahs finden sich zahlreiche wundervolle weisse Sandstrände umgeben von aus Wasser geformten Klippen und Spritzlöchern.
Die Fontänen dieser “Blow Holes” können bis zu 30 Metern hoch werden. Auch interessant ist die Marniff-Grotte, welche Flamingos, Pelikanen und Störchen eine Heimat bietet.
Entlang der palmenbewachsenen Küste im Osten von Salalah befindet sich Taqa, bekannt für seine sonnengetrockneten Sardinen. Das im 19. Jahrhundert erbaute Taqa Schloss gilt als wichtigstes geschichtliches Baudenkmal der Region. Heute beherbergt es ein Museum. Geniessen sie eine überwältigende Aussicht vom Hügel aus über das Dorf sowie über den Indischen Ozean.
Auf den Klippen der Rawri Lagune steht eines der vier UNESCO gelisteten Welterbe im Oman, die Ruinen des Forts und des Palastes von Sumhuram.
Das frische Wasser der Quellen am Fusse des Qara Gebirges wird für die Bewässerung des Farmlandes und Obstgärten genutzt. Unter anderem für Früchte wie Papaya, Bananen und Kokosnüsse.
Besuchen Sie den bekannten Haffa Souk im alten Teil von Salalah. Hier werden Weihrauch, Datteln, Handwerkskunst sowie zahlreiche Souvenirs angeboten. Nur wenige Schritte davon entfernt, befindet sich der Palast des Sultans Qaboos und der Al Husn Souk. Weiter daran vorbei, gelangen Sie in das moderne Salalah, wo sich der Goldsouk befindet. Geniessen Sie ebenfalls die frischen Früchte an den Fruchtständen und kosten Sie die schmackhaften Bananen aus der Region.

Etwa 18’000 der 35’000 Einwohner Musandams leben in Khasab, dem grössten Ort auf der Halbinsel. Das Khasab von heute präsentiert sich als moderne omanische Oasenstadt und Handelszentrum dieser Region. Die pittoreske Festung von Khasab, welche im 17. Jahrhundert von den Portugiesen erbaut wurde um den gesamten Seehandel zu kontrollieren, vermittelt Ihnen einen guten Eindruck in die omanische Geschichte.


Ausflüge ab/bis Muscat

Sultan Qaboos P Muscat, Oman

Besichtigung der Sultan Qaboos Moschee, die durch ihren 14 m hohen Swarovski Lüster und den grössten in einem Stück ge- webten Teppich besticht. Dann besichtigen Sie den prächtigen Al Alam Palast und das Bait Al Zubair Museum. Weiterfahrt zum Muttrah Souk, dem ältesten Markt Omans.

Preis pro Auto (max.3 Personen): CHF 210.–

Durchführung: Täglich ausser Freitag

Dauer: Ca. 4 Stunden

Dhow-Dinner-Cruise-Muscat

Blick auf Muscat aus der Perspektive des Seefahrers Sind- bad. Erleben Sie, wie die Sonne die Landschaft in unterschiedlichste Farben taucht. Dazu werden Ihnen das omanische Nationalgetränk Kahwa (Kaffeespezialität) und Datteln gereicht.

Preis pro Person: CHF 90.-*

Durchführung: Mo, Do, Fr & Sa

Dauer: Ca. 2 Stunden

Kamel in der Wahiba Wüste

Sehen Sie von der Spitze der Dünen aus den atemberaubenden Sonnenuntergang zu! Nach einer abenteuerlichen Fahrt erreichen Sie das traditionelle, arabische Zeltlager. Es erwartet Sie ein unvergessliches Barbecue mit Bauchtanzdarbietung, landestypischen Wasserpfeifen, kunstvoller Henna-Malerei und einem kurzen Kamelritt.

Preis pro Auto (max. 4 Personen): CHF 445.–

Durchführung: Täglich

Dauer: Ca. 10 Stunden (550 km)

Wadi Abriyeen

Als erstes besuchen Sie das Wadi Arbiyeen, welches einen malerischen Wasserfall bietet. Danach können Sie das Bimah Senkloch mit seinem türkis- blauen Wasser bestaunen. Weiter geht es zum Wadi Tiwi, wo Sie einen Spaziergang machen können. Die Überreste der antiken Stadt Qualhat bilden den Abschluss. Rückfahrt über die schöne Panoramastrasse entlang dem Meer.

Preis pro Auto (max. 4 Personen): CHF 445.–

Durchführung: täglich

Dauer: Ca. 8 Stunden (350 km)

Jebel Shams

Besuch des Silbermarktes von Nizwa und der Rundtumfestung. Besichtigung der alten Lehm- stadt Al Hamra. Weiterfahrt nach Jebel Shams, dem höchsten Berg von Oman mit 3075 m. Die Fahrt hinauf ist abenteuerlich. Vorbei am alten Dorf Ghul mit seinen grünen Terrassenfeldern.
Geniessen Sie danach die atemberaubende Aussicht des omanischen Grand Canyon.

Preis pro Person (max. 4 Personen): CHF 445.-

Durchführung: Täglich

Dauer: Ca. 10 Stunden (550 km)

Jebel Akhdar Terrassenfelder

Erster Halt in Nizwa. Besuch des Silbermarktes und der Rund- turmfestung. Weiter nach Birkat al Mauz, ein verlassenes Lehm-dorf. Erkundung des Jebel Akhdar. In den Obstgärten und auf den Terrassenfeldern ge-deihen diverse Früchte und Rosen. Ein besonderes Erlebnis, im Frühling wenn die Rosen in voller Blüte stehen, ist der Besuch der Rosenwasserfabrik.

Preis pro Person (max. 4 Personen): CHF 445.–

Durchführung: Täglich

Dauer: Ca. 10 Stunden (560 km)

Delfine im Oman

Geniessen Sie dieses Erlebnis am frühen Morgen in omanischen Gewässern. Vom Boot aus können Sie den Delfinen zu-sehen, wie sie elegant durch das Wasser ziehen und über die Wellen springen.

Preis pro Person: CHF 70.–*

Durchführung: Täglich

Dauer: Ca. 2 Stunden

5 Amphitheatre Opera

Das Royal Opera House von Muscat bietet neben Aufführungen des nationalen Orchesters auch Vorführungen internationaler Ensembles. Auf dem Spielplan steht nicht nur traditionelle sowie moderne Musik aus der arabischen und speziell omanischen Tradition, sondern auch klassisches und westliches Repertoire wie Vivaldis Vier Jahreszeiten oder West Side Story. Das Royal Opera House von Muscat bietet neben Aufführungen des nationalen Orchesters auch Vorführungen internationaler Ensembles. Auf dem Spielplan steht nicht nur traditionelle sowie moderne Musik aus der arabischen und speziell omanischen Tradition, sondern auch klassisches und westliches Repertoire wie Vivaldis Vier Jahreszeiten oder West Side Story.

Genaues Programm sowie Preis auf Anfrage.

Oman's schönste Burgen

Die Fahrt führt entlang dem Hajar-Gebirge nach Nizwa, Besichtigung des Wochenmarkts sowie der Rundtumfestung. Sie ist das meistbesuchte National- denkmal von Oman. Vorbei an Bahla Burg, sie ist die grösste des Landes und ein UNESCO Weltkulturerbe. Danach geht es weiter zum Schloss Jabrin.

Preis pro Auto (max. 3 Personen): CHF 305.–

Durchführung: täglich ausser Freitag

Dauer: Ca. 10 Stunden (500 km)

*Bei weniger als 4 Teilnehmer kann sich der Preis erhöhen. In diesem Fall würden wir Sie rechtzeitig informieren.

…oder wie wär’s mit einem Mietwagen?
So können Sie das zauberhafte Sultanat Oman auf eigene Faust erkunden!

Eine Reise mit dem Mietwagen bietet Ihnen maximale Freiheit! Entdecken Sie die Schätze des Omans in der von Ihnen gewünschten Reihenfolge und in der von Ihnen gewünschten Dauer. In Oman unterscheidet man zwischen den asphaltierten Strassen und den sogenannten Pisten. Die Pistenstrassen sind nur mit 4×4 Fahrzeugen befahrbar. Wir stellen Ihnen gerne eine Route zusammen, liefern den Mietwagen an Ihren gewünschten Ausgangspunkt und reservieren die Hotels für Ihre individuelle Mietwagenrundreise.


Golfen im Oman

Im Oman haben in den letzten Jahren einige interessante Golfplätze eröffnet, deren Infrastruktur ausgezeichnet ist. Nachfolgend finden Sie eine Auswahl der schönsten Plätze.

ALMOUJ GOLF, MUSCAT
Designer: Greg Norman, eröffnet 2011 Championship Golfplatz, Par 72, 18 holes, 7‘342 Yards Handicap: Damen 36 / Herren 28

MUSCAT HILLS GOLF & COUNTRY CLUB
Designer: Paul Thomas, eröffnet 2010 Championship Golfplatz, Par 72, 18-Loch, 6‘383 Yards Handicap: Damen 36 / Herren 28

GHALA VALLEY GOLF CLUB, MUSCAT
1971 als Sandplatz in einem ausgetrockneten Flussbeet eröffnet, wurden die ersten 9-Loch 2010 mit Gras ausgelegt. Seit 2012 18-Loch. Handicap: Damen 36 / Herren 28 Marco Polo Golf, Salalah Designer: Sakkarin Sawasdee, 2005 Par 18, 9-Loch, 1‘200 Yards Handicap: Damen 36 / Herren 28

Ghala Valley Golg Club Muscat Oman

Karte des Sultanats Oman


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