Reisebericht Hunan, China (Sep. 18)

Reisebericht Hunan, China (Sep. 18)

Wir flogen mit Air China von Zürich via Peking nach Changsha. Dort angekommen wurden wir herzlich von unserer deutschsprachigen Reiseleiterin empfangen. Auf dem Weg zum Hotel Mercure waren wir sehr begeistert von den vielen Beleuchtungen, riesigen Werbedisplays und dass alles so farbenfroh und grell leuchtete.

Am nächsten Morgen sind wir nach Liling zum Tourismus Festival gefahren. Wir waren von der besonderen, einzigartigen Architektur des Turandot Hotels begeistert! Sie erinnerte an Keramikformen.

Gleich neben dem Hotel haben wir eine Ausstellung besucht, dass die Herstellung des Keramiks zeigt. Nach dem Mittagessen sind wir zum Ostbahnhof, um den Schnellzug nach Huaihua zu nehmen, welcher mit 300 h/km fuhr. Die Reiseleiterin hat uns unterwegs noch die Geschichte von Fenghuang erklärt, die wohl schönste Stadt von China. Es ist ein kleiner Landeskreis, der für seine natürliche Schönheit, der reichen Geschichte und der Kultur wie auch für die farbenfrohen ethnischen Gebräuche bekannt. Fenghuang bedeutet Phönix auf Chinesisch. Der Phönix ist ein geheiligter Feuervogel in der chinesischen Mythologie und repräsentiert ein gutes Omen und Langlebigkeit.

Die Stadt bekam den Namen nach dem Berg Fenghuang, der den Phönix symbolisiert und der sich davon 50 Meilen entfernt befindet. Die Kreisstadt ist besonders für ihre Stelzenhäuser im Miao Stil bekannt.

Nachdem wir im Phoenix Grand Hotel eingecheckt haben, sind wir dann zu Fuss rüber zur Abendshow. Die Chinesen wissen, wie man eine Show von Anfang bis zum Schluss aufregend gestaltet – es war fantastisch!

Auf einem Stadtrundgang haben wir das älteste Haus der Altstadt und die viele kleine Läden der malerischen Phoenix Stadt bewundert. Mit dem Boot sind wir zurück zu unserem Bus, um die Fahrt nach Zhangjajie anzutreten. Auf dem Programm stand ausserdem der Tianmen Berg. Eine Seilbahn brachte uns in 40 Minuten hinauf. Unterwegs nach unten muss man einen kurzen gläsernen Klippenweg, steile Wege, Treppen und ca. 12 Rolltreppen überqueren und am Himmelstor (130 m lang 60 m breit) vorbei. 999 Treppenstufen führen nach ganz unten oder man kann nochmals die Rolltreppen nehmen, um aber zuunterst zu gelangen nimmt man einen kleinen Bus, der die Strasse mit 99 Kurven runter fährt.

Abendessen in einem lokalen Restaurant und anschliessend sind wir zur Abendshow im Amphitheater Tianmen Berg um die Aufführung anzuschauen. Obwohl es geregnet hat waren die Plätze alle besetzt und alle erhielten Regenjacken um die Atemberaubende Show zu geniessen. Nach der Show sind wir dann zu unserem Hotel Jing Wu Pullman chauffiert worden.

Am nächsten Tag fuhren wir hoch ins Gebirge. Neben dem Tianzi Berg, den wir über eine kurvige Strasse und eine Seilbahn erreicht haben, besuchten wir auch den Helong Park, den Fingerberg und Yuanjiajie. Letzteres ist ein natürlich gebildeter Plattformberg im Norden des Nationalparks Zhangjiajie und Heimat des berühmten Hallelujah Berges, welcher als schwebende Insel im Kinofilm Avatar um den Fantasieplaneten von Pandora kreist.

Abendessen im Hotel Jing Wu Pullman mit allen anderen Teilnehmern aus aller Welt, da es noch eine kleine Ansprache gab und danach Shopping Time.

Nach dem Frühstück sind wir zur berühmten Glasbrücke von Zhangjiajie gefahren. Die Brücke verbindet zwei tiefe Klippen miteinander und sie hat grosse Glasflächen, damit man tief in die Schlucht erblicken kann. Mit einer Gesamtlänge von 430 Metern und 300 Meter über dem Grund ist es nun die längste und höchste Glasbrücke der Welt. Nach diesen schönen Erlebnissen, haben wir unsere Rückreise angetreten.

Ich bin sehr begeistert von China. Es war so modern, erlebnisreich, hatte ganz nette und zuvorkommende Leute sowie sehr viel Sehenswertes. China ist auf jeden Fall einen Besuch wert und ich würde jederzeit wieder gehen.

Freundliche Grüsse,

Cansu Sengül

Tour Operating bei Bischofberger Reisen

Zürich, den 3. Oktober 2018

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