Reisebericht eines Kunden

Reisebericht eines Kunden

Das beste Medikament für die Seele und das Post-COVID


Warum ich 2 Wochen Ferien auf den Seychellen bei Bischofberger Reisen trotz der Corona Pandemie gebucht habe? Vielleicht werden einige von Ihnen, die diesen Artikel lesen, es für falsch oder verwerflich halten. Nun wie sagt man so schön? Denke falsch, wenn du magst, aber denke bitte für dich selber.


Nach einem verdammt harten Jahr als Unternehmer, einer gesundheitlich harten Zeit (grössere Operation), beendete ich das Jahr 2020 mit einer heftigen Corona Infektion. Eingefangen am Arbeitsplatz. Trotz härteren Massnahmen als das BAG vorschrieb. Trotz Vermeidung der meisten Berührungspunkte. Trotz Schutzmasken usw.  Zudem durfte ich meine Lebenspartnerin seit einem Jahr nicht mehr sehen – aufgrund des Einreiseverbots in ihrem Heimatland. Genügend Gründe sich endlich wieder einmal etwas zu gönnen.

Warum ich das zu Beginn erwähne? Ganz einfach. Weil aus meiner Sicht, mit genügend Respekt und Verantwortung, sich selbst und den Mitmenschen gegenüber, viele Einschränkungen (und möglicherweise auch andere Probleme) schon längst Geschichte wären.


Ich bin eher der Typ fürs Selbstbuchen, aber ich werde nach meiner jetzigen Erfahrung sicher wieder bei Bischofberger Reisen buchen. So viele Dinge sind zu beachten – gerade in der Corona Zeit. Vom Abflug, dem Transfer am Zielort, bis hin zum Organisieren von aktuellen Anweisungen, wie und wann der Corona Test in der Schweiz und am Zielort gemacht werden kann. Allein die Zeit und die Nerven, die ich dank der Buchung bei Bischofberger Reisen sparte, lohnte sich mehrfach. Zudem steigt man in den Flieger und weiss, im Fall der Fälle ist jemand da, der sich bei Problemen um alles kümmert.


Und mit diesem Gefühl der Sicherheit stieg ich in Zürich in den Flieger. Kurz vor Abflug kam dann noch die Meldung, dass die Seychellen bei meiner Rückkehr als Risikoland gelten und ich dann in Quarantäne muss. Auch hier bot mir Bischofberger Reisen Hilfe an. Ich lehnte aber ab. Kein Grund für mich nicht zu fliegen. Und wie ich später auf den Seychellen gemerkt habe, war meine Entscheidung, trotzdem zu reisen, absolut richtig.

Nach einem vollen Flieger nach Dubai, war der Weiterflug auf die Seychellen praktisch leer.
Von der Ankunft bis in das Transportfahrzeug des lokalen Reiseführers vergingen keine zehn Minuten und schon wenig später wurde ich im Constance Ephelia herzlichst begrüsst.

Wie vor drei Jahren habe ich das Constance Ephelia gebucht und auch dieses Mal waren die Dinge genauso gut, wie damals. Meistens sogar um einiges besser. Zwar waren die Pools, der Spa und das Fitnessstudio geschlossen, dafür bekam man aber etwas, was man nicht mit Geld aufwiegen kann. Die ersten Tage hoffte ich zwar immer noch auf eine Lockerung – ich wollte schlussendlich von allen Einrichtungen des Hotels profitieren. Zumal nur knapp 30 Gäste sich das Resort teilten. Bereits am zweiten Tag vergass ich an den einsamsten Stränden diese Einschränkungen.

Das Personal hat all diese Corona Massnahmen vom ersten Tag an mehr als wettgemacht. Ich wurde hier verwöhnt wie ein König. Die Angestellten sind unglaublich liebevoll und zuvorkommend. Diese Menschen haben ihre Familien wegen Corona oft monatelang nicht gesehen. Und doch schafften sie es, mir jeden Tag ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern und mich meine eigenen Sorgen vergessen zu lassen. Anstelle eines Buffets gab es ein Menü. Auch nach 12 Tagen unproblematisch. Der Küchenchef fragte mich jeden Abend persönlich nach meinen Wünschen und hat angeboten, mehrmals ein besonderes Abendessen zu kochen. Das einzig Negative war, zu Hause die Zahl auf der Waage zu sehen. Ich habe noch nie so gut gegessen.

Hier im Constance gab es nur positive Überraschungen. Zum Beispiel ein Champagner-Sushi-Abendessen, zu dem ich spontan eingeladen wurde. Wohin? In eine der exklusiven und schönen Poolvillen auf dem Hügel mit Blick auf die wunderschöne Bucht – inklusive Sonnenuntergang.

Vom Zimmerservice, Gärtner, Buggy-Fahrer, Koch, Service, Gästemanagement, COVID-Tester bis hin zum Hotelmanager. Alle diese Leute tun ihr Bestes, um ihren Gästen einen unglaublichen Aufenthalt zu ermöglichen, und Corona war für einen Moment vergessen. Zudem fühle ich mich hier sicherer als in der Schweiz. Die Regeln sind sehr klar definiert. Dies wird von Anfang an direkt und ehrlich kommuniziert. Und weil hier alle wirklich an einem Strang ziehen, herrscht ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Pure Herzlichkeit inklusive.

Nach dem zehnten Tag durfte ich das das Hotel verlassen. Und obwohl ich danach jeden Tag die Insel erkundete, kam ich jeden Abend zurück ins Hotel. Es fühlt sich an, wie nach Hause zu kommen.

Ich bin mir bewusst, dass meine folgende Aussage aufgrund der aktuellen Lage schwierig ist, aber eine Reise auf die Seychellen lohnt sich jetzt mehr als zuvor. Zumindest wenn Sie in der Lage sind, Regeln zu akzeptieren, zu befolgen und Verantwortung zu übernehmen. Auch die Menschen vor Ort danken für einen Besuch.

Das Glück, auf den Seychellen zu sein, war geprägt von einer unglaublichen Ruhe, den einsamsten Stränden und einer Natur, die ihren Lebensraum zurückerobert. Vielen Dank an alle Menschen auf dieser Insel, die mir einen Funken Hoffnung und Glück geschenkt haben.
Ein weiteres Geschenk ist die Freundschaft, welche ich im Hotel mit vielen Mitarbeitern schliessen durfte. Durch die wenigen Gäste blieb allen viel Zeit für wundervolle und gute Gespräche.

Leider haben diese Geschenke einen fahlen Beigeschmack. Aufgrund von Corona geht es vielen Menschen auf der ganzen Welt sehr schlecht. Viele sind gestorben oder kämpfen um ihre Existenz. Daher kann man sein eigenes Glück fast nicht glauben.

Auch für mich ging es nach der Reise zurück in die Realität. Ich durfte mich erholen und habe nun mehr Kraft für meine Gesundheit, aber auch für die Zukunft meiner Mitarbeiter zu kämpfen.

Happy End?

Noch nicht ganz. Ein paar Tage vor meiner Rückreise bekam meine Freundin die Erlaubnis, aus Asien auszureisen und mich mit einem Visum in der Schweiz zu besuchen. Bischofberger Reisen organisierte ihr kurzerhand einen Flug und der Transfer-Bereich in Dubai wurde für mich zum Höhepunkt dieser Reise.

Gemeinsam und gesund ging es dann von Dubai zurück in die Schweiz.

Danke an Bischofberger Reisen für den supertollen Service.

Jan B.