Simbabwe

Ein Land mit einer komplexen Geschichte und vielen Herausforderungen, aber mit einer reichen Kultur und beeindruckenden Naturschönheiten.
Simbabwe, ein Land im südlichen Afrika, grenzt an Südafrika, Botswana, Sambia und Mosambik. Simbabwe hat eine vielfältige Geschichte und Kultur, geprägt von den Shona und Ndebele Völkern. Es ist bekannt für seine spektakulären Landschaften, einschliesslich der Victoriafälle, einem der grössten und berühmtesten Wasserfälle der Welt.

Die Victoriafälle liegen am Sambesi-Fluss, der die Grenze zwischen Simbabwe und Sambia bildet, sind etwa 1.7 Kilometer breit und fallen 108 Meter in die Tiefe. Die lokalen Kololo-Stämme nannten die Wasserfälle „Mosi-oa-Tunya“, was „Donnernder Rauch“ bedeutet. Der Name Victoriafälle wurde von dem schottischen Entdecker David Livingstone zu Ehren der britischen Königin Victoria vergeben.

Die beste Zeit für einen Besuch ist während der Regenzeit (Februar bis Mai), wenn der Wasserstand am höchsten ist und die Fälle am beeindruckendsten sind. In der Trockenzeit (September bis Dezember) ist der Wasserfluss geringer, aber dafür sind die geologischen Strukturen besser sichtbar. Es gibt mehrere Aussichtspunkte sowohl auf der simbabwischen als auch auf der sambischen Seite, die atemberaubende Blicke auf die Wasserfälle bieten.

Einreise: Schweizer Bürger benötigen einen mind. 6 Monate über das Rückreisedatum gültigen Reisepass. Es kann erforderlich sein, ein Rück- oder Weiterflugticket vorzulegen.

Visum: Schweizer BürgerInnen benötigen ein Visum zur Einreise nach Simbabwe. Für viele Nationalitäten ist ein Visa on Arrival bei der Ankunft am Flughafen oder an den Grenzübergängen möglich. Es besteht zudem die Möglichkeit, ein E-Visum online vor der Reise zu beantragen.

Gesundheit: Reisende, die aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet kommen, müssen einen gültigen Gelbfieber-Impfpass vorlegen. Empfohlen werden folgende Impfungen: Hepatitis A und B, Typhus und Tollwut. Zudem sollten Sie je nach Ort und Reisezeit Malariaprophylaxe einpacken. Kontaktieren Sie Ihren Hausarzt für genauere Informationen.

Zeitunterschied: Zur europäischen Winterzeit plus 1 Stunde. Im Sommer besteht keine Zeitverschiebung.

Währung: Simbabwe-Dollar (ZWD). 1000 ZWD sind CHF 2.47 (Stand: Juni 2024).

Sprache: Englisch ist die Amtssprache, wobei Shona und Ndebele weit verbreitet sind.

Religion: 85 – 90% der Bevölkerung sind Christen.

Hauptstadt: Harare.

Lage: Simbabwe grenzt im Süden an Südafrika, im Westen an Botswana, im Nordwesten an Sambia und im Osten an Mosambik. Früher als Südrhodesien bekannt, war Simbabwe eine britische Kolonie.

Einwohner: Ca. 16 Mio.

Fläche: Ca. 390.757 km².

Politisches System: Semipräsidentielle Republik.

Reisezeit: Die beste Reisezeit für Simbabwe hängt von den geplanten Aktivitäten ab, aber generell sind die Monate Mai bis Oktober ideal.

Trockenzeit (Mai bis Oktober): Diese Monate sind ideal für Wildbeobachtungen in den Nationalparks, da die Tiere sich um Wasserstellen sammeln und die Vegetation dünner ist.

Regenzeit (November bis April): Diese Periode bringt grüne Landschaften und blühende Pflanzen, ist aber weniger ideal für Wildbeobachtungen, da die Tiere sich verstreuen. Die Victoriafälle sind in dieser Zeit besonders beeindruckend aufgrund des höheren Wasserstandes.

Essen & Trinken: Die Küche Simbabwes ist vielfältig und spiegelt die kulturellen Einflüsse und die Verfügbarkeit lokaler Zutaten wider. Die Kombination von einfachen Grundnahrungsmitteln mit frischen, regionalen Produkten macht die simbabwische Küche sowohl schmackhaft als auch nahrhaft. Hier sind einige typische Speisen und Getränke:

Sadza: Ein Grundnahrungsmittel, ähnlich wie Polenta, aus Maismehl zubereitet. Es wird oft mit Gemüse, Fleisch oder Sossen serviert.
Nyama: Fleisch, oft gegrillt oder geschmort. Beliebte Fleischsorten sind Rind, Huhn, Ziegenfleisch und Wild.
Muriwo Unedovi: Eine Kombination aus grünem Blattgemüse und Erdnussbutter. Häufig verwendete Gemüse sind Grünkohl, Spinat und Kohl.
Kapenta: Kleine, getrocknete Sardinen aus dem Karibasee, die oft als Snack oder mit Sadza gegessen werden.
Bota: Ein Frühstücksbrei aus Maismehl, manchmal mit Erdnussbutter oder Zucker verfeinert.

Kleidung: Die Kleidung in Simbabwe ist ein wichtiger Ausdruck der kulturellen Identität und variiert je nach Kontext und Anlass. Traditionelle und moderne Elemente werden oft kombiniert, um praktische und kulturell bedeutsame Kleidung zu schaffen. In städtischen Gebieten tragen die meisten Menschen westliche Kleidung wie Jeans, T-Shirts, Hemden und Kleider. Die Kleidung ist oft bequem und praktisch, angepasst an das warme Klima.

Trinkgeld: Trinkgeld ist in Simbabwe üblich und wird in vielen Dienstleistungsbereichen erwartet. In Restaurants/Bars ist es bei gutem Service üblich ca. 10 – 15% des Rechnungsbetrages als Trinkgeld zu geben. In einigen Restaurants wird eine Servicegebühr automatisch auf die Rechnung aufgeschlagen. In solchen Fällen ist zusätzliche Trinkgeld optional, aber immer willkommen.

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