Seychellen — ein Paradies

Sey­chel­len – mir bis­her nur be­kannt als Bil­der­buch­ku­lisse aus zahl­rei­chen Rei­se­pro­spek­ten wurde für mich An­fang De­zem­ber diese Traum­des­ti­na­tion doch zur Rea­li­tät. Be­reits beim Ver­las­sen des Flug­zeu­ges schlug ei­nem die warm­feuchte Luft ent­ge­gen, wel­che um­ge­hend den 10-stündigen Flug ver­ges­sen liess. Nach kur­zem Fuss­weg über das Vor­feld war man be­reits im Flug­ha­fen­ge­bäude, wo ent­spannt die Pass­kon­trolle durch­schrit­ten und am ein­zi­gen Ge­päcks­band der Kof­fer über­nom­men wurde.

Das Aben­teuer konnte be­gin­nen und schon die Fahrt zum Ho­tel Banyan Tree im Süd­wes­ten der Haupt­in­sel Mahe ge­le­gen liess Gros­ses er­ah­nen. War der erste Teil der Stre­cke noch durch Stras­sen­stände und kleine Ge­bäude ge­säumt und führte ent­lang des Küs­ten­stri­ches, ver­lor sich diese Ku­lisse sehr bald im un­be­rühr­ten Grün der In­sel­ve­ge­ta­tion. Nur eine Kurve noch und plötz­lich tauchte das Lu­xus­ho­tel aus der grü­nen Ku­lisse auf. Spä­tes­tens dann wusste ich, dass ich im Pa­ra­dies bin. Freund­li­che Ho­tel­an­ge­stellte be­grüss­ten mich mit ei­nem Lä­cheln und ser­vier­ten wohl­schme­cken­den Lemongras-Tee, wel­chen ich auf der Ho­tel­ter­rasse mit Blick auf die weit­läu­fige Sand­bucht nur zu gerne genoss.

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Nach ei­nem zü­gi­gen Check-In er­folgte auch schon der Be­zug mei­ner Beach­front Villa. Über­wäl­tigt von der Aus­stat­tung der Un­ter­kunft führte mich mein Er­kun­dungs­rund­gang durch den da­zu­ge­hö­ri­gen ei­ge­nen kleine Vil­len­gar­ten vor­bei am Pri­vat­pool samt Ja­cuzzi und den Son­nen­lie­gen bis zum – mir zu Füs­sen lie­gen­den – lan­gen und pal­men­ge­säum­ten Sand­strand. Gibt es et­was Schö­ne­res als seine Ze­hen in feins­ten Pu­der­sand zu ste­cken und da­bei dem Rau­schen der Bran­dung zuzuhören?

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Das Glück war mir je­doch nur kurz ver­gönnt denn schon am nächs­ten Tag hiess es Ab­schied neh­men von Mahe und “Will­kom­men” auf Pras­lin. Die 1-stündige Fahrt mit dem mo­der­nen Schnell­boot Cat Co­cos ver­ging wie im Flug, ge­noss man am of­fe­nen Ober­deck die warme See­luft und den Blick über das weite Meer, stets auf der Su­che nach Del­fi­nen. Meinte man, in Mahe be­reits in’s Pa­ra­dies ein­ge­taucht zu sein, be­lehrt ei­nem die zweit­grösste In­sel der Sey­chel­len ei­nes Bes­se­ren. Glas­kla­res, tür­kis­far­be­nes Was­ser, weisse Sand­strände, dich­test­be­wach­sene Hü­gel und grosse Pal­men­wäl­der – das al­les ist Pras­lin. Das be­rühmte und UNESCO ge­schützte Tal Val­lée de Mai ist die Hei­mat der fa­bel­haf­ten Sey­chel­len­nuss Coco De Mer, wel­che auf ur­al­ten Pal­men wächst, ein Ge­wicht von bis zu 30kg er­rei­chen kann und un­ver­gleich­lich ei­nem weib­li­chen Be­cken gleicht.

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Nach ei­ner ru­hi­gen Nacht in ei­nem char­man­ten Ho­tel auf der In­sel er­war­tete mich am kom­men­den Tag ein be­son­de­res High­light – ein kreo­li­sches Mit­tag­es­sen im of­fe­nen Barfuss-Restaurant “Bon­bon Plume” an ei­nem der schöns­ten Strände der In­sel, dem be­rühm­ten Anse La­zio. Nach ei­nem schar­fen, doch äus­serst wohl­schme­cken­den Fisch­curry, blieb noch Zeit für ei­nen Sprung in die Wel­len und selbst die dort le­ben­den Rie­sen­schild­krö­ten er­hiel­ten zum Ab­schied wohl­tu­ende Strei­chel­ein­hei­ten und reck­ten da­bei ihre Hälse weit ge­gen Him­mel.
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Schon ein­mal auf Pras­lin durfte ein Ta­ges­aus­flug auf die be­nach­barte In­sel La Di­gue, wel­che ab Pras­lin durch eine 30minütige Boots­fahrt zu er­rei­chen ist, auf kei­nen Fall feh­len. Ver­schlun­gene Stras­sen und Wege füh­ren durch dichte Wäl­der und ver­schla­fene Sied­lun­gen. Die dort herr­schende Ruhe und Har­mo­nie über­trug sich be­reits nach An­kunft auf mich und wurde noch durch den feh­len­den Au­to­ver­kehr ver­stärkt, gilt doch Och­sen­kar­ren, Prit­schen­wa­gen oder Fahr­rad als das Haupt­fort­be­we­gungs­mit­tel auf die­ser In­sel. Auf der In­sel lie­gen ei­nige der welt­be­rühm­tes­ten Sand­strände, al­len voran der wun­der­schöne Anse Source d’Argent. Ein lan­ger, weis­ser, pu­der­fei­ner Sand­strand, ein tür­kis­far­be­nen Meer und ein­drucks­vol­len Gra­nit­fel­sen stel­len ei­nen über­wäl­ti­gen­den Kon­trast zur im­mer­grü­nen Ve­ge­ta­tion dar und mach­ten auch für mich die­sen Strand zu ei­nem der be­lieb­tes­ten Fo­to­mo­tive des Eilandes.

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Ein plötz­li­cher Re­gen­guss liess mich dann in die ein­fa­che Strand­bar flüch­ten, von wo aus ich das un­er­war­tete Schau­spiel bei ei­ner fri­schen Ko­kos­nuss nur zu gerne ge­noss. So schnell die Wol­ken auf­ge­zo­gen wa­ren, so schnell wa­ren sie wie­der ver­schwun­den und der dar­auf­fol­gende An­stieg an Luft­feuch­tig­keit war über­all allgegenwärtig.

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Froh mir bei der Rück­reise nach Pras­lin noch die warme Mee­res­brise in’s Ge­sicht bla­sen zu las­sen, war ich schon kurz nach der Rück­kehr im Ho­tel be­reit für den kreo­li­schen Abend. Rhyth­mi­sche Klänge von Gi­tarre und Trom­mel lock­ten mich rasch in die Ho­tel­bar und ich war nicht über­rascht, knapp be­klei­dete Tän­zer– und Tän­ze­rin­nen an­zu­tref­fen, die ge­konnt Sega und Mou­tya tan­zen – Tänze die zur Zeit der Skla­ve­rei Ar­bei­ter ihre Sor­gen ver­ges­sen lies­sen und auf­grund der pro­vo­kan­ten Be­we­gun­gen lange ver­bo­ten wa­ren. Mu­sik und Be­we­gung zo­gen ei­nen un­wei­ger­lich in den Bann und man kam fast nicht um­hin, sich – wenn auch schüch­tern und un­ge­übt – am fröh­li­chen Mit­ein­an­der zu beteiligen.

Die nächs­ten Tage wa­ren zahl­rei­chen Ho­tel­be­sich­ti­gun­gen ge­wid­met. Durch die rei­che Aus­wahl an Un­ter­künf­ten, wel­che von Ho­tels mit ei­nem Ma­xi­mum an Lu­xus über Fünf­stern­häu­ser bis hin zum rus­ti­ka­lem Charme klei­ner Ho­tels und kom­for­ta­bler Fe­ri­en­häu­ser reicht, kann ich Ih­nen ver­si­chern, dass die Sey­chel­len für je­der­mann und für je­den Geld­beu­tel das rich­tige Ferien-Zuhause bieten.

Eine un­be­rührte Na­tur, vom Mas­sen­tou­ris­mus ver­schonte Strände, freund­li­che Men­schen und ein gros­ses Si­cher­heits­ge­fühl ha­ben die Sey­chel­len für mich zur ab­so­lu­ten Traum­des­ti­na­tion ge­macht. Auf­grund der gros­sen Un­ter­schiede zwi­schen den ein­zel­nen In­seln kam ich zu dem Ent­schluss, dass ein In­sel­hüp­fen wäh­rend ei­nes Auf­ent­hal­tes un­er­läss­lich ist und man nur da­durch die Mög­lich­keit hat, die Un­ter­schiede zwi­schen den ein­zel­nen In­seln kennenzulernen.

Ich freue mich sehr dar­auf, für Sie Ihre Traum­reise zu­sam­men­zu­stel­len und Ih­ren Wunsch nach ei­nem Auf­ent­halt im Pa­ra­dies wahr wer­den zu lassen!

Ihre Rei­se­be­ra­te­rin, Clau­dia Hoffmann

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